29. Juli 2026

Wenn ein Architekturbüro von 1932 agil wird – Beratung bei Iwersen Architekten

Wenn ein Architekturbüro von 1932 agil wird – Beratung bei Iwersen Architekten

Manche Unternehmen bestehen seit Jahrzehnten – nicht trotz, sondern wegen ihrer Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. Das Architekturbüro Iwersen GmbH in Wilhelmshaven ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel: 1932 gegründet, heute unter der Leitung von Geschäftsführerin Amke Kramer, und mittendrin in einem spannenden Transformationsprozess.

Im Rahmen der Wissens- und Technologietransfer-Beratung (WTT) der JadeBay GmbH haben wir gemeinsam mit dem Team von Iwersen Architekten geschaut: Wo steckt Potenzial? Wo lässt sich Zeit gewinnen? Und wie lassen sich moderne Methoden in einem Büro mit langer Tradition sinnvoll einführen?

Die Herausforderung: Komplexität im Bauprojekt

Bauprojekte – insbesondere für die öffentliche Hand oder bei anspruchsvollen Altbausanierungen – sind komplex. Bauherren, Fachplaner, Handwerker: Alle Beteiligten müssen koordiniert, informiert und dokumentiert werden. Der Abstimmungsaufwand ist erheblich, die Rahmenbedingungen klar gesteckt.

Genau hier setzt die Beratung an: Zunächst wurden die bestehenden Prozesse des Büros sorgfältig analysiert – um dann gemeinsam Möglichkeiten zur Verschlankung und Effizienzsteigerung zu entwickeln.

Die Lösung: Agile Methoden, pragmatisch eingesetzt

Agiles Projektmanagement hat seine Wurzeln in der Softwareentwicklung – das „Agile Manifest“ von 2001 ist der Ausgangspunkt. Doch die Prinzipien dahinter sind längst in vielen Branchen angekommen: enge Kundenzusammenarbeit, frühes Testen, iteratives Vorgehen, flexible Reaktion auf Veränderungen.

Für Iwersen Architekten bedeutete das konkret:

· Kanban-Boards zur strukturierten Aufgabenverfolgung in Bauprojekten

· Timeboxing für effizientere Baubesprechungen

· Automatisierte Kommunikation – z. B. automatisches Versenden von Erinnerungen und Protokollen an externe Projektpartner

· Iteratives Vorgehen bei der Einführung neuer Tools – mit schrittweisem Einbezug externer Projektpartner

Kein Buzzword-Bingo, sondern echte, machbare Veränderungen – angepasst an die spezifischen Bedürfnisse des Büros und die klaren Rahmenbedingungen öffentlicher Bauprojekte.

Stimme aus dem Unternehmen

Dank der Beratung können wir unsere digitalen Tools gezielter einsetzen und besser ins agile Arbeiten integrieren. Friederike Horand hat es geschafft, Agilität greifbar zu machen – nicht als Buzzword, sondern als echte Arbeitsweise. Besonders wertvoll waren die gemeinsame Reflexion und das Erarbeiten von Methoden. Es war inspirierend und motivierend – mit einem klaren Fokus auf Machbarkeit und echter Veränderung.

— Amke Kramer, Geschäftsführerin, Iwersen Architekten GmbH

Was bleibt:

Agilität ist kein Selbstzweck. Sie fördert nicht nur Effizienz, sondern auch eine Kultur der Zusammenarbeit und des Vertrauens – und genau das ist in einer Branche, die auf reibungslose Koordination angewiesen ist, ein echter Wettbewerbsvorteil.

Das Team von Iwersen Architekten befindet sich aktuell in einer Experimentierphase – und das ist gut so. Denn wer früh testet, lernt schnell. Und wer lernt, bleibt zukunftsfähig.

Genau das ist das Ziel unserer WTT-Beratung bei der JadeBay GmbH: Wir begleiten kleine und mittlere Unternehmen in der JadeBay-Region dabei, Potenziale zu erkennen und zu nutzen – praxisnah, individuell und auf Augenhöhe.

Eine lächelnde junge Frau mit langen braunen Haaren lehnt in einem hellen Büroflur an einer Wand, trägt ein hellblaues Sakko über einem dunklen Oberteil und hat eine Hand in der Hosentasche.

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